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Diabetes Mellitus - Ein Überblick

Einst entdeckt und beschrieben als tödliche Erkrankung ohne Aussicht auf Heilung, war der Diabetes mellitus lange Zeit eine erschreckende Diagnose und kam einem unausweichlichen Todesurteil gleich. -> Geschichte des Diabetes

Viele Jahrhunderte Forschung später verstehen wir heute die der Erkrankung zugrunde liegenden Mechanismen bis auf molekulare Ebene, auch wenn weiterhin viele Fragen offen bleiben. -> Definition Diabetes

Was-ist-Diabetes

Ist zum Beispiel der Diabetes mellitus Typ 2 in hohem Ausmaß von unserem Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten verursacht, bleibt die Frage offen was genau der Auslöser des Typ 1 Diabetes ist, da es bis heute nur Vermutungen dazu gibt.

Der modernen Pharmakotherapie zum Dank, haben wir heute die Möglichkeit diese Erkrankung zu behandeln und die Folgeerkrankungen im Idealfall zu verhindern. Wir wissen heute aber auch, dass eine Lebensstiländerung hin zu mehr Bewegung und einer gesünderen Ernährung vor allem beim Typ 2 Diabetiker weit wichtiger wäre, als eine sofortige Pharmakotherapie.

Diabetes verhindern statt behandeln

Gäbe es kein Übergewicht, keinen Bewegungsmangel und keine Fehlernährung, wären nur Menschen betroffen, die älter als 70 Jahre sind

sagte Professor Dr. Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) auf einem internationalen Diabetes-Symposium in Potsdam.

Der Diabetes Typ 2 ist eine Wohlstandserkrankung und er befindet sich auf dem Vormarsch. -> Diabetes auf dem Vormarsch
Zusammenhänge mit dem gefährlichsten Risikofaktor – Übergewicht - konnten in unzähligen Studien gezeigt werden. -> Prädiabetes und Bauchfett
Erschreckend, dass diese fälschlicherweise als Alterszucker bezeichnete und als harmlos eingeschätzte Erkrankung immer mehr auch junge Menschen betrifft, immer öfters auch schon Kinder.

Anschließend finden Sie unsere Artikel, die allgemeine Themen rund um Diabetes mellitus behandeln - Viel Spaß dabei!

Blutzuckerregulation – Balanceakt der Hormone

6.9.2012 - Um Kraft und Energie zu haben müssen wir essen. Drei bis fünf Mahlzeiten am Tag sollten es sein, ansonsten müssen wir uns nicht weiter mit der Energieversorgung unseres Körpers befassen. Dies verdanken wir allerdings nur einem ausgeklügelten Regulationsmechanismus von verschiedenen Hormonen und Energiespeichern unseres Körpers. Zur Aufrechterhaltung einer konstanten Energiezufuhr unserer Organe würden wenige Mahlzeiten pro Tag nämlich bei weitem nicht reichen.

Die Bauchspeicheldrüse – Ein lebenswichtiges Organ

Pankreas

Die meisten Menschen haben schon einmal etwas von der Bauchspeicheldrüse gehört, die wenigsten wissen jedoch was dieses Organ alles für uns macht. Der medizinische Name für die Bauchspeicheldrüse, Pankreas, kommt aus dem Griechischen und steht für „alles Fleisch“. In der Antike wurde die Bauchspeicheldrüse nämlich fälschlicherweise als funktionsloses Fleisch angesehen. Heute wissen wir es besser.

Diabetes, die Epidemie des 21. Jahrhunderts

Diabetes im Vormarsch

11.8.2012 - Eine aktuelle Studie von Majid Ezzati vom Imperial College London belegt, was Experten schon lange vorausgesagt haben: Diabetes ist eine globale Epidemie und breitet sich rasant aus.

Derzeit sind zirka 350 Millionen Menschen weltweit von der Zuckerkrankheit betroffen und damit mehr als doppelt so viele wie noch 1980. Eine dramatische Entwicklung insofern, als noch vor wenigen Jahren die 350 Millionen Erkrankten für das Jahr 2025 vorausgesagt wurden. Dies liegt unter anderem auch daran, dass frühere Studien die tatsächlichen Krankheitszahlen unterschätzt haben.

Der Diabetes ist eine rätselhafte Erkrankung....

Die Geschichte des Diabetes
.... Der Durst ist unstillbar, … und der Tod unausweichlich.

11.8.2012 - Das oben genannte Zitat stammt vom griechischen Arzt Aretaios von Kappadokien zirka 100 n.Chr. Dieser nennt als erster eine von ihm diagnostizierte "Erkrankung des Magens" Diabetes. Das Wort bedeutet "entleeren" oder "hindurchlaufen" was sich auf den vermehrten Harndrang bei unbehandeltem Diabetes zurückführen lässt. Erst im 17. Jahrhundert fiel dem englischen Arzt Thomas Willis auf, was schon 2000 Jahre vor ihm beschrieben wurde: den honigsüßen Geschmack des Urins von Diabetikern.

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