Woraus Lebensmittel bestehen

6.11.2012 - Nahrung ist der Treibstoff für unseren Körper und darüber hinaus auch der Baustoff für diesen selbst. Über die Nahrung nehmen wir nämlich nicht nur Energie zu uns, auch Bausteine für unser Körperwachstum kommt in verschiedenster Form aus dem was wir essen. Du bist also tatsächlich was du isst!

 

Dank der modernen Lebensmittelindustrie gab es noch nie so viel Auswahl wie heute in den Supermärkten. Von exotischen Früchten bis hin zu höchst komplexen Lebensmittelprodukten, welche einen Mehrwert für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden versprechen, ist in den Regalen alles zu finden.

All diese Lebensmittel bestehen im wesentlichen - neben Wasser - aus Mikronährstoffen und Makronährstoffen.

Mikronährstoffe liefern zwar keine Energie, müssen aber aufgenommen werden, weil sie unser Körper oft nicht selbst produzieren kann. Zu dieser Gruppe zählen beispielsweise Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente. Diese Stoffe sind in der Nahrung nur in geringem Anteil enthalten. Mikronährstoffe haben meist wichtige Funktionen in unserem Körper und können bei Mangel Krankheiten auslösen. Ein Beispiel hierfür wäre die Erkrankung SKORBUT bei Vitamin C-Mangel. Aber auch ein Zuviel mancher Mikronährstoffe kann krank machen. Besonders Vitamine, die nicht über die Niere ausgeschieden werden können, beispielsweise Vitamin A, können durch die bedenkenlose Einnahme von Vitaminpräparaten zur Überdosierung führen. Auch wenn für einen erwachsenen Menschen eine hohe Dosis über einen langen Zeitraum notwendig wäre, kann bei Schwangeren eine Dosis von 3 mg pro Tag bereits  kindliche Fehlbildungen auslösen.

 

Makronährstoffe sind die Lieferanten von Energie und Bausteinen für unsere Körperzellen. Zu dieser Gruppe der mengenmäßig bedeutendsten Nährstoffe zählen  Kohlenhydrate, Proteine und Fett. Lebensmittel sind zum überwiegenden Teil aus diesen drei Nährstoffgruppen und Wasser zusammengesetzt.Kohlenhydrate dienen vor allem der Energiegewinnung. Proteine dienen dem Körperwachstum und notfalls auch zur Energiegewinnung. Fette sind ebenfalls Energielieferanten und sind zum Aufbau unserer Zellen und derer Funktion nützlich.

Wie viel Energie steckt in Makronähstoffen?

Kohlenhydrate und Proteine liefern 17 Kilojoule pro Gramm, während Fette mit 39 Kilojoule pro Gramm doppelt so energiereich sind. Kohlenhydrate sind die einzige Energiequelle, die kein essentieller Bestandteil der Nahrung sind. Das heißt, man könnte darauf vollständig verzichten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt jedoch 55 Prozent des Energiebedarfs aus Kohlenhydraten zu decken. Mindestens 10 Prozent sollen es aus Protein sein und der Rest aus Fetten.

Fette, Kohlenhydrate und Proteine sind jeweils eine heterogene Gruppe. Es gibt verschiedene Zusammensetzungen von Fetten , Kohlenhydraten und Proteinen , wobei es jeweils bessere und schlechtere Formen gibt. Schlechte Kohlenhydrate wären beispielsweise einfacher Zucker, besser sind komplexe Kohlenhydrate wie wir sie in vollwertiger Nahrung finden. Bei Fetten sind die eher zu vermeidenden, "bösen" gesättigten Fettsäuren durch die Medien meist gut bekannt. Hochwertige Fette mit vielen ungesättigten Fettsäuren sind besonders wichtig für unseren Körper und sollten daher überwiegend konsumiert werden. Bei Proteinen besteht kein so drastischer Unterschied zwischen gutem und schlechtem Eiweiß. Die Qualität von Proteinen wird mit der biologischen Wertigkeit angegeben und sagt aus, wie gut der Körper aus diesem Eiweiß eigenes Eiweiß, beispielsweise Muskeln, aufbauen kann. Schlechtere Eiweißquellen können durch die Kombination mit anderen Eiweißen kombiniert werden und erreichen dadurch eine höhere Wertigkeit. Dies ist für Fette und Kohlenhydrate nicht möglich.

 

Ausführliche Broschüre

 

BJ

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

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