Kennen Sie ihr Diabetesrisiko?

Ein Diabetes Typ 2 tritt nicht über Nacht auf. Die Erkrankung entwickelt sich meist über Jahre und Betroffene wissen oft noch nichts von dem bereits schleichenden Beginn ihrer Erkrankung. Für das Fortschreiten der Erkrankung ist dies ideal, denn genau in dieser frühen Phase könnte man mit gezielten Maßnahmen noch einmal das Ruder herumreißen und dem Diabetes Einhalt gebieten.

Viele Patienten trifft die Diagnose Diabetes wie ein Blitzschlag. Meist ist die Verwunderung groß und das scheinbar unabwendbare Schicksal nun zuckerkrank zu sein, müsse man sowieso hinnehmen. Leider sehen viele Patienten keine Möglichkeit selbst das Ruder in die Hand zu nehmen. Wer beispielsweise bereits Diabetiker in der nahen Verwandtschaft hat, kann sein eigenes Risiko ebenfalls an Diabetes zu erkranken wesentlich reduzieren - aber meist nur mit einem radikalen Lebensstilwechsel.

Bewusstsein für den eigenen Lebensstil schärfen

Tatsächlich beginnt die Erkrankung in der Regel schon lange bevor einem die Diagnose wirklich mitgeteilt wird. Jahrelange Fehlernährung, Bewegungsmangel, eventuell erbliche Vorbelastung und noch unzählige weitere Risikofaktoren wie Rauchen und fleischreiche Ernährung sind uns nur allzu bewusst, werden aber oft verdrängt.

Einfacher Fragebogen-Test kann erhöhtes Risiko aufzeigen

Um das persönliche Diabetesrisiko aufgrund dieser Risikofaktoren zu berechnen, stehen im World Wide Web unzählige Tests zur Verfügung. Mittels Fragebogen-Prinzip werden meist Ernährungsgewohnheiten, Körpermaße, Erkrankungen in der Familie und das Ausmaß an körperlicher Betätigung abgefragt. Am Ende wird einem das individuelle Risiko angezeigt. Manche Websites geben sogar Ratschläge, wie man sein Risiko senken kann oder teilen einem auch mit was man bereits gut macht. Sind Sie neugierig geworden, können Sie einen der folgenden Selbsttests durchführen.

Selbsttest der Sozialversicherung

Selbsttest Diabetes-risiko.de

Deutscher Diabetes Risiko Selbsttest

 

Diese Tests geben natürlich nur eine ungefähre Richtung vor. Keinesfalls kann ein solcher Test das tatsächliche Risiko genau bestimmen, als Wegweiser in die richtige Richtung können sie aber von Bedeutung sein.

Erhebliches Risiko oder bereits erste Symptome?

Haben Sie das Gefühl Sie gehören zu einer Risikogruppe, oder bemerken Sie an sich selbst erste Symptome, ist eine Untersuchung bei Ihrem Hausarzt unbedingt erforderlich. Um sich einen Überblick zu verschaffen, wird zuerst der Blutzuckerspiegel im nüchternen Zustand bestimmt. Liefert diese Untersuchung keine eindeutigen Ergebnisse, kann Ihr Arzt einen oralen Glucosetoleranztest anordnen um genaueren Aufschluss über Ihre Zuckerstoffwechselsituation zu haben.

 

BJ

 

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich.

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