Diagnose LADA – Erfahrung einer Betroffenen

14.09.2013 – Die Diagnose einer chronischen Erkrankung stellt immer eine besondere Belastung dar. Die vielen Fragen, die sich anschließend breitmachen, scheinen kein Ende zu nehmen. In diesem Artikel erzählt uns eine Betroffene, wie sie die Diagnose erlebt hat und schließlich damit umzugehen lernte.

 

Unterschiedliche Symptome suchten  Marion heim, bevor es zu der richtigen Diagnose kam. Unter anderem traten eine Sehverschlechterung, Gewichtsverlust, Müdigkeit, starker Durst und häufiges Wasserlassen ein. Zusätzlich litt sie auch an nächtlichen Krämpfen in den Beinen und an Mundgeruch nach Azeton.

Marion erzählt:

Als mir im Sommer 2011 die Diagnose Diabetes vom Typ LADA übermittelt wurde, war dies ohne Zweifel ein Schock für mich. Ich brauchte schon einige Tage um mich davon zu erholen. Entscheidend war es in dieser Situation, dass ich mich in sehr fachkompetente Hände begeben habe. Zusätzlich begann ich mich über das Internet zu informieren und alles zu lesen was ich über Diabetes finden konnte. Zusätzliche Fachliteratur meiner Diätassistentin half mir die Erkrankung noch besser zu verstehen.

Die Teilnahme an einer Schulung der Krankenkasse und die Gespräche mit anderen Betroffenen haben mir schlussendlich vieles verständlicher gemacht und mir die Angst vor der Erkrankung genommen.

Seit der Diagnose achte ich auf meine Ernährung und treibe in meiner Freizeit etwas Sport. Außerdem versuche ich einen geregelten Tagesablauf einzuhalten. Dank meiner Ernährung und Lebensweise ist mein HbA1c-Wert seit über einem Jahr stabil zwischen 6,2 und 6,8 Prozent.

LADA

Beim Diabetes Typ LADA handelt es sich um eine Sonderform der Zuckerkrankheit. Die Abkürzung LADA steht dabei für Late onset Autoimmunity Diabetes in the Adult, was soviel bedeutet wie „verzögert auftretender autoimmun bedingter Diabetes des Erwachsenen“. Die Ursache hierfür ist nicht eine Insulinresistenz wie beim Diabetes Typ 2, sondern eine Zerstörung der Betazellen durch körpereigene Antikörper.

Backbuch für Diabetiker

Bereits kurz nach der Diagnose stieß Marion Carrington auf ein Problem, welches sie für sich lösen wollte. Trotz ihrer Erkrankung wollte sie zwischendurch ein Stück Kuchen genießen können, ohne sofort Blutzucker messen und Insulin spritzen zu müssen. Aus diesem Grund hat sie Rezepte kreiert, welche möglichst wenige Kohlenhydrate enthalten und diese in einem Backbuch zusammengefasst.

BJ

 

Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten ist leider nicht möglich

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